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hedonismus geht steil

...wenn wir nicht arbeiten, wollen wir ausschließlich glücklich sein...dafür haben wir viele tolle app’s...drogen zum betäuben, eine glitzernde warenwelt, die all unsere innigsten wünsche schon lange kennt und dabei so überaus freundlich ist, uns ihre produkte total preisgünstig per knopfdruck, ohne versandkosten, frei haus zu liefern.uns genügt die zerstreuung, die wir bei technobeats zur vollen entfaltung unseres selbsts auf der tanzfläche zur ekstase schrauben. wir sind so cool und unverbindlich...und immer auf den angesagtesten locations......ja! es läuft! idealismus ist ohnehin total oldschool...hedonismus geht steil...also party on...und alle so yeah!

8.8.16 19:47, kommentieren

sunshine @ the park

...endlich wieder sonne...delicious moments @ günthersburgpark irrgelichtete-yes_sag-people die konzentriert lässig utopien verbreitend zehn euro flyer faltend vom besseren leben schwärmen...verliebte menschen die sich gegenseitig aus antiquariats büchern vorlesen...muskelgestählte oberkörperfrei liebhaber die sich cool und mit neuesten 2016'er moves die frisbee zubeamen...leuchtende kinderaugen auf der suche nach den ausgefallensten kronkorken motiven...einsame, ständig die decke einpackende und neuen standort wählende körper, auf der suche nach dem 09. august abend glück...endlich wieder sonne...

8.8.16 19:45, kommentieren

6474

6474. das einzige was er immer wieda hört. 6474.aba stopp und halt; sheila e. und das schlagzeugsolo von 1988, ist da ja auch noch da ... lovely dovey sexylove! nur sonst is da nix.nur orangensaft umgeben von schwarzen schwarzem, das im dunklnen beständig schwärzer schlurft, inmitten der tiefsten, tiefe,die imma tiefer krabbelt, weil alles so lausig, grausig leuchtet und trauriger lausiger blinkt, während die eiseskälte zunehmend kälter kalt strahlt, solange alles soooo leer ist, in einer welt in der der absinth, als letzter freund verweilt...weil reden zu gar nichts führt, zu nichts als einem verlorenen nothing, einem totally rien, er hat es doch fürwahr probiert…6474.sachte folgt sein blick nach draußen… beige und düster. im kaleidoskop der trostlosigkeit................................ während ihn das plötzliche klingeln des telefons erreicht ……. bunt, fröhlich und hell strahlend. ein dezent magischses, süß. alle farben vollkommen vereint. das erkenntnisproblem dauert 47 sekunden …weil es in echt ja gar nicht klingelt . klingeln ist nur in seinem kopf…während die frage im raum erlischt….wann hat sich eigentlich das telefon das letzte mal gemeldet?vor 6.474 minuten??also wieder kunst. das letzte was ihm bleibt…. die ganze welt ist eine collage.verlegen greift er nach dem lebendigen skalpell, schneidet sich durch sein GENERATION Y leben…das nonstop, bunt, laut und schrill, millimeter von hyperinflation und bürgerkrieg entfernt ist............... er, der vagabund ist ausgestiegen…nimmt nicht mehr teil an dieser gesellschaftlichen_geister_achter_bahnfahrt….generalstreik…ein leben lang!!6474er wird sich nicht schuldig machen, bleibt kein vollstrecker eines schleichenden zivilisationsbruches, von dem nachher, wieder mal niemand was gehört haben will…nö.nö. nö. ihm ist das ganz klar: dies system ist depressiv, er nicht..!! „ne travaillez jamais“keine narzissitische nabelschau mehr….er schenkt liebe. gibt liebe. jedem. l.o.v.e. für ein intensives l.e.b.e.n. der stadtaffe emanzipiert sich. schaut sich um. sieht all die anderen affen an und zwinkert ihnen zu. der affe besinnt sich seiner eigenen schrulligkeit, bevor er die unangepasstheit der anderen erkennt, hinsieht. und sich sonnig lebendig fühlt. endlich wieder..!!befreit schreit und aus der unfunky-haften endlosschleife…glitzert das lächeln in seinem erleben….die zurückeroberung der zeit und sein müßiggang, die quelle der fröhlichkeit den arbeitsfetisch durchlöchern sein neues ziel.6474er schnappt er sich sein fahrrad und fährt an den main.das wunderschöne wasser…eben hat er noch mit lieben freunden hier gesessen und gegrillt, fotos gemacht und den moment geliebt…jetzt ist er alleine, hier und so nah bei den wellen…frankfurts wellen…ein kleiner griff für ihn.schon hat er die geldbörse in der hand….wuselt sich durch, durch die kartenlandschaft seines lebens..krankenkassenkarte…nein. viedothekkarte. nö. personalausweiskarte. nein. bankkarte. JA!diese vermaledeite geheimnummer 6474. und ständig dieser regen...so ein fest, sie aus dem portemonaie zu befreien, die verrückte schutzhülle zu entfernen, die karte ein letztes mal anzuschauen um sie endlich ins wasser zu schmeißen und ihr beim untergang zu zu schauen. yeah!

8.8.16 19:35, kommentieren

wummerbär

Not-Aus-Gang…drei Wörter in einem. Für sie, die Wortjongleurin, ein geliebter Augenschmeichler.. Liebt sie es doch so sehr aus Wörtern neue zu bilden, die Kreisreise voran zu treiben.Heute also Notausgang: Gasauto/Nougat/Gans/Tang/Ton…so viele Wörter lassen sich aus diesem einen formen.Dick wie Honig flowt es in ihrem Kopf, Honig den sie tagsüber schlemmen muss, wenn sie ihn sieht, nicht anders kann.Doch heute ist Mai und sie liegt mit ihrer Decke auf der Wiese, an Ihrem Lieblingsplatz am Main. Die laute Mukke, edel-schimmliger-Techno, dröhnt süß-Wummerbär aus den selbstgebastelten Boxen. Für einen Moment und für den Augenblick an dem sie alle an ihr vorübergehen und keine Notiz von von ihr nehmen und sie doch alle gesehen haben wollen, scheint es beinahe, als wäre sie glücklich.Erhaben und geerdet…niemand ahnt die Spiegelung der Rasierklinge, das glitzern, dass sie sie so heimlich im Zellophan ihres Kippenpäckchens transportiert und mitgebracht hat. Und die Sonne scheint. Es ist ein Moment der Schönheit….keiner der Befragten wird später in der allgemeinen-Bild-Zeitungs-Entsetztheit anderes zu Protokoll geben.Aber sie träumt vom Nougat-Notausgang…der nur 17 Minuten von hier entfern ist.Noch einmal intellektuell sein. Träumen ist so intellektuell… aber das versteht hier niemand am Main, oda in der S-Bahn, wenn sie davon mit ihren strahlenden Augen erzählt, kein Moment in dieser Welt reicht dafür aus…Nein. Sie hat noch nie in diese Welt gepasst. Klar ja, Kalle war da…und Sanja manches Mal auch..und Mago, klar ja! wie heißt der eigentlich wirklich? Alles Tagebuchschreiber, Blogbetreiber, sensibel eben, Loser,wie sie… Loser, die über einen Fahrradschlauch philosophieren können, über die Geschichten die in der Birne entstehen, wenn mensch ma nen Moment über nen Fahrradschlauch nachdenkt, aber das begreift ja keiner…Moi, Ulrike, je crie…Waschmachine Stammheim, die Meinhof kann ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen, nicht, nachdem sie die Reflektion der Wörter, im Spiel von Miriam Meuuers im Klapperfeld erlebt hat…so golden glänzend.Frankfurt im Sommer 20014...das war mindblowing…dies Gedankenkarusell,es lässt sich nicht vertreiben..und überhaupt! Sie hat ne Plattenkiste die zaubert…sollen doch alle in ihre smartphones am Morgen und am Abend schauen…sie ist da nichtdabei…sie bleibt lebendig…noch 14 minuten lang. In ihrer Krankenakte steht manisch depressiv, aber was sagt das schon aus? In einer Gesellschaft, die dann wächst, wenn immer mehr Kriegsmaterial verkauft wird und immer mehr Menschen aus der S-Bahn Tabletten kaufen??Sie ist hier, hier auf ihrer Wiese, satt durch ihrr Erinnerung …satt und weise vom Abend mit Micha und Miriam, dem Abend im Club.Wikipedia hat viele Buchstaben parat…noch ein Zug an ihrer letzten Zigarette und dann…

8.8.16 19:33, kommentieren