6474

6474. das einzige was er immer wieda hört. 6474.aba stopp und halt; sheila e. und das schlagzeugsolo von 1988, ist da ja auch noch da ... lovely dovey sexylove! nur sonst is da nix.nur orangensaft umgeben von schwarzen schwarzem, das im dunklnen beständig schwärzer schlurft, inmitten der tiefsten, tiefe,die imma tiefer krabbelt, weil alles so lausig, grausig leuchtet und trauriger lausiger blinkt, während die eiseskälte zunehmend kälter kalt strahlt, solange alles soooo leer ist, in einer welt in der der absinth, als letzter freund verweilt...weil reden zu gar nichts führt, zu nichts als einem verlorenen nothing, einem totally rien, er hat es doch fürwahr probiert…6474.sachte folgt sein blick nach draußen… beige und düster. im kaleidoskop der trostlosigkeit................................ während ihn das plötzliche klingeln des telefons erreicht ……. bunt, fröhlich und hell strahlend. ein dezent magischses, süß. alle farben vollkommen vereint. das erkenntnisproblem dauert 47 sekunden …weil es in echt ja gar nicht klingelt . klingeln ist nur in seinem kopf…während die frage im raum erlischt….wann hat sich eigentlich das telefon das letzte mal gemeldet?vor 6.474 minuten??also wieder kunst. das letzte was ihm bleibt…. die ganze welt ist eine collage.verlegen greift er nach dem lebendigen skalpell, schneidet sich durch sein GENERATION Y leben…das nonstop, bunt, laut und schrill, millimeter von hyperinflation und bürgerkrieg entfernt ist............... er, der vagabund ist ausgestiegen…nimmt nicht mehr teil an dieser gesellschaftlichen_geister_achter_bahnfahrt….generalstreik…ein leben lang!!6474er wird sich nicht schuldig machen, bleibt kein vollstrecker eines schleichenden zivilisationsbruches, von dem nachher, wieder mal niemand was gehört haben will…nö.nö. nö. ihm ist das ganz klar: dies system ist depressiv, er nicht..!! „ne travaillez jamais“keine narzissitische nabelschau mehr….er schenkt liebe. gibt liebe. jedem. l.o.v.e. für ein intensives l.e.b.e.n. der stadtaffe emanzipiert sich. schaut sich um. sieht all die anderen affen an und zwinkert ihnen zu. der affe besinnt sich seiner eigenen schrulligkeit, bevor er die unangepasstheit der anderen erkennt, hinsieht. und sich sonnig lebendig fühlt. endlich wieder..!!befreit schreit und aus der unfunky-haften endlosschleife…glitzert das lächeln in seinem erleben….die zurückeroberung der zeit und sein müßiggang, die quelle der fröhlichkeit den arbeitsfetisch durchlöchern sein neues ziel.6474er schnappt er sich sein fahrrad und fährt an den main.das wunderschöne wasser…eben hat er noch mit lieben freunden hier gesessen und gegrillt, fotos gemacht und den moment geliebt…jetzt ist er alleine, hier und so nah bei den wellen…frankfurts wellen…ein kleiner griff für ihn.schon hat er die geldbörse in der hand….wuselt sich durch, durch die kartenlandschaft seines lebens..krankenkassenkarte…nein. viedothekkarte. nö. personalausweiskarte. nein. bankkarte. JA!diese vermaledeite geheimnummer 6474. und ständig dieser regen...so ein fest, sie aus dem portemonaie zu befreien, die verrückte schutzhülle zu entfernen, die karte ein letztes mal anzuschauen um sie endlich ins wasser zu schmeißen und ihr beim untergang zu zu schauen. yeah!

8.8.16 19:35

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